Wenn das Leben zu viert ein Traum bleibt.

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David links, Lucas rechts im Bild.
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Jedes Ereignis auf der Welt hat seine Zeit

Es sind nun zwei Wochen vergangen, seit meinen letzten Post und seit Lucas und Abel in Rumänien bei den Großeltern sind. In dieser Zeit hatte Josua Tage, wo es ihm richtig gut ging, aber auch Tage, wo er wieder so verschleimt war. Er konnte kaum mehr durch seine Nase atmen und er verweigerte wieder das Essen und Trinken. Seit dem er die Influenza Grippe hatte, ist das leider unsere neue Normalität. Es gibt immer wieder mal Tage, wo es ihm ganz gut geht, aber ganz gesund war er seitdem nicht mehr. In seinen schlechten Tagen muss ich ihn mit einer Aufziehspritze füttern und nach zehn Minuten bricht er das ganze wieder raus wegen seinem Husten. Wir versuchen das Beste daraus zu machen, aber ich muss zugeben, dass ich oft am Ende bin. In diesen Momenten, wo man schwach ist, kommen wieder alle schlechte Gedanken. Seitdem Josua geboren ist, bin ich ans Haus gefesselt. Es gibt nur wenige Momente, wo Edu und ich mal wieder alleine raus können. Unsere meisten Ausflüge sind zur Physiotherapie, zum Arzt oder ins Krankenhaus. Manchmal wünsche ich mir, ein normales Leben zu haben, wo wir ohne viel Stress in den Zoo, ins Schwimmbad oder egal wohin, gehen können. Ein Leben wo ich beruhigt in den Urlaub fahren kann, ohne mir Gedanken zu machen, wie wir den Flug mit ihm überstehen sollen oder die lange Autofahrt, weil er sich am wohlsten im Liegen fühlt… Ohne mir vorher Gedanken zu machen, wo das nächste Krankenhaus ist, im Fall das Josua krank wird. Bei Josua ist es immer von einer Extremen zur anderen. Es kann ihm gerade ganz gut gehen und in zwei Stunden ganz schlecht mit Fieber usw. Das sind die Momente, wo mich die Realität einholt und ich wieder mal sehe, wie anders wir sind.
Wir versuchen momentan ganz oft raus zu gehen, kurze Strecken zu machen und ihn an verschiedene Orte zu bringen, damit er sich daran gewöhnt. Wie ich auch in den vorherigen Posts gesagt habe, entscheide ich mich dafür, positiv zu bleiben und zu glauben, dass Josua geheilt wird und das ich die Hoffnung nicht verliere… Es reicht nicht aus, diese Entscheidung einmal zu treffen, sondern jeden Tag aufs Neue und jedes mal, wenn die Hoffnung eben verschwindet.
Ich las in der Bibel über das Volk Israel…Gott hat sie aus Ägypten raus geholt, doch sie waren immer undankbar und haben immer die schlechten Dinge gesehen. Sie wollten immer wieder zurück nach Ägypten, sobald Probleme auf sie zukamen. Sie konnten die guten Dinge nicht sehen. Gott gab ihnen Manna, Wasser und Fleisch und trotzdem waren sie unzufrieden. Wie ich die Geschichte las, sah ich, wie oft wir eigentlich genauso sind. Gott hat sein Versprechen gehalten und sie in das versprochene Land geführt, aber sie haben auf dem Weg dahin oft ihre Hoffnung verloren.
Ich bin mir sicher, dass du oft das selbe durchmachst. Du hast nicht genau meine Probleme, aber andere Probleme. Nimm dir die Zeit, traurig zu sein und zu weinen, aber vergiss nicht, danach wieder hoch zu schauen und die guten und positiven Dinge zu sehen. Vergiss die Wunder Gottes nicht und stärke deinen Glauben. Fokussiere dich auf Gottes Wort und seine Verheißungen, denn nur Er gibt dir die Stärke, jedes Problem zu überwinden.
In allen Zeiten habe ich Gottes Hand über unserem Leben gesehen. Er gibt uns jeden Tag die Stärke, weiter zu gehen. Lasst uns in jeder Situation dankbar sein und lasst uns nicht unsere Hoffnung verlieren. Manchmal sehen wir den Segen nicht von Anfang an und solange wir warten, bis Gott seine Versprechen erfüllt, verlieren wir unsere Hoffnung schon.
In Prediger 3 lesen wir : 
Jedes Ereignis auf der Welt hat seine Zeit: Geboren werden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, Steine werfen und Steine sammeln, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen, Zerreißen und Zusammennähen, Schweigen und Reden, Krieg und Frieden. Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt.

 

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Höhen und Tiefen als Teil unserer Reise

  • ” Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem HERRN! ” Sprüche 3:6
    Nach meinem letzten Post wurde Josua wieder krank. Fieber, Husten und ganz viel
    Schleim, mit dem er nicht zurechtkam. Aber dieses Mal waren die Dinge anders.
    Dieses Mal war es ein Sieg, anstatt zum Arzt zu rennen, bin ich in seinem Frieden
    geblieben. Vor zwei Monaten wäre ich noch direkt zum Arzt gerannt, weil ich mir
    Sorgen gemacht hätte, wegen dem Fieber und seiner Sättigung. Jetzt hat Sein
    Friede meine Handlungen geleitet. Es ist, als ob ich Ihn hören konnte: „Mach dir
    keine Sorgen, gehe nicht zum Arzt, es wird ihm nichts passieren, du schaffst das,
    glaube und vertraue mir.“ In den nächsten Tagen mussten wir für paar Stunden ins
    Krankenhaus für bestimmte Untersuchungen. Doch weil er so verschleimt war und
    seine Sättigung grenzwertig war, wollten sie uns dortbehalten. Das habe ich
    abgelehnt, weil ich wusste, dass er ok ist und ihm nichts passieren wird. Eine Woche ist vergangen und Josua ging es immer besser.
    Aber ich will mit euch nicht nur unsere Siege teilen, sondern auch den Fehler, der
    folgte. Mittwoch hatte er dann wieder Fieber, dieses mal viel höher als die vorherige Woche und er verweigerte wieder das Essen und Flüssigkeiten zu sich zu nehmen. Lucas nahm in der Woche Antibiotika wegen Streptokokken. Nachdem ich Zeit mit Gott verbrachte, sagte er wieder: „Lass nicht die Angst, deine Augen blenden. Habe keine Angst, ich gehe vor dir, ich werde für dich kämpfen und dich tragen.“
    Und was mache ich? Hundert Gedanken gehen mir durch den Kopf: Lucas hat
    Streptokokken, was wenn er Josua angesteckt hat? Vielleicht tut sein Hals weh und
    isst deswegen nicht? Das Wochenende kommt, was wenn sein Fieber nicht sinkt und wir wieder ins Krankenhaus müssen?
    Auch wenn Gott so klar zu mir gesprochen hat, hat die Angst meine Augen geblendet und die Sorgen kamen wieder.
    Also sind wir zum Arzt gegangen. Natürlich hatte Josua keine Streptokokken und
    auch keine Infektion, nur wieder einen Virus. Wir sind wieder nach Hause ohne
    weitere Behandlungen. Hätte ich nur von Anfang an auf Gott gehört!
    “Lehre mich, deinen Willen zu tun, denn du bist mein Gott. Dein guter Geist leite mich auf ebenem Pfad. “Psalm 143:10
    Das Leben ist eine Reise und niemand ist perfekt. Wir werden alle irgendwann fallen. Das wichtige ist, dass wir unsere Fehler erkennen und es das nächste Mal besser machen. Gott will uns segnen und uns führen. Er hat eine schöne Zukunft für uns.
    Jesus heilt! Er hat viele Menschen in der Bibel geheilt und es gibt auch heutzutage
    viele Zeugnisse von Menschen, die geheilt wurden. Ich werde meine Hoffnung, dass
    er auch Josua heilt, nicht verlieren. Also werden wir weiterhin für Josua beten und
    Leben und Heilung über ihn aussprechen. Heilung über die kleinen Sachen, wie
    Erkältung oder Virus und über die großen Sachen, wie seinen Kopfumfang und das
    er sitzen, sprechen, laufen und sehen kann.
    Herr, hilf mir, positiv zu bleiben und fülle weiterhin mein Herz mit deinem Frieden.
    Leite meine Gedanken und hilf mir, dir Gehorsam zu sein. Wir bitten dich, Josua zu

    heilen. Lass deine Herrlichkeit durch Josuas Heilung scheinen. In Jesu Namen,

    Amen.
    “Immer werde ich, der HERR, euch führen. Auch in der Wüste werde ich euch
    versorgen, ich gebe euch Gesundheit und Kraft. Ihr gleicht einem gut bewässerten
    Garten und einer Quelle, die nie versiegt. “Jesaja 58:11

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Vertraue dem Herrn

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Sprüche 3: 5-6 „Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue
voll und ganz dem Herrn! Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen
Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg.”
Es sind jetzt zwei Wochen, seitdem Josua wieder gesund ist und ich muss zugeben,
ich genieße jeden Moment. Nach so einer langen Zeit in der er krank war, genieße
ich jetzt endlich die Nächte, die ich schlafen kann und die Freude und den Frieden
den Josua um sich verteilt, wenn er gesund ist.
Endlich isst er wieder 2 feste Mahlzeiten am Tag, das Trinken klappt auch wieder
ganz gut und man sieht ihm an, dass er jetzt wieder zugenommen hat.
Josua sagt auch seit paar Wochen „Mama”, mein Herz ist voller Freude, wenn ich ihn
das sagen höre.
In den Wochen wo Josua so krank war, habe ich echt mein Limit erreicht, aber wenn
ich jetzt zurückschaue, war das eigentlich gar nicht so schlecht. In dem Moment
fühlte ich mich am Boden, kraftlos, traurig, bitter… Ich wollte nicht im Krankenhaus
sein, ich wollte, dass er endlich gesund ist. Ich hasste das Gefühl. Es nahm mir die
ganze Kraft und die ganze Hoffnung und ich kam an einen Punkt, wo ich die Last
einfach nicht mehr tragen konnte. In diesen Augenblick entschied ich mich, endlich
Gott alles hin zu geben. Ich gab die ganze Situation, die ganzen Sorgen, die ganze
Angst Gott ab und gab auch Josua in seine Arme zurück. Ich fühlte mich seit langem
nicht mehr so frei. Ich realisierte, dass Gott nicht seinen Plan ändert, nur weil es mir
nicht passt oder nicht gefällt. Anstatt Wiederstand zu leisten, sollte ich einfach die
Situation akzeptieren, genießen und in Ihm wachsen. Seitdem ich das gemacht
habe, hat Frieden und Freude unser Haus erfüllt und Gott gab mir die Kraft und trug
mich durch dieses Ereignis durch. Er ist mein Helfer, meine Zuflucht, meine Stärke,
meine Verteidigung, und mein Heil.
Egal was kommt, Gott begleitet uns und manchmal kann ich nichts Anderes mehr
tun, als Josua zu lieben und mich um ihn zu kümmern. Der Rest ist in Gottes Hand.
Ein Leben im Glauben zu leben bedeutet nicht, dass immer alles gut sein wird, dass
wir nie Prüfungen oder Schwierigkeiten haben werden. Die Wahrheit ist, Gott formt
unser Herz und unseren Charakter in unseren schweren Zeiten. Die schweren
Momente im Leben bringen uns dazu, voll und ganz auf Gott zu schauen. Seine
Hand ist über unserer Familie und er hat die Macht, alles zu tun. Nur weil Gott
zulässt, dass wir durch Prüfungen gehen, bedeutet das nicht, dass wir alle guten
Sachen vergessen sollen, die er für uns getan hat.
Sei mutig, denn du kannst dich in jeder Situation deines Lebens auf seine
Versprechen verlassen.
Das Leben ist oft hart, aber unser Gott ist mächtiger.
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Dein Wille geschehe

  • Eigentlich wollte ich diesen Post zu Josuas Geburtstag posten, da wir aber alle krank
    waren und immer noch sind, hatte ich keine Zeit dazu.
    Josua, du bist 1 Jahr alt, unser kleines Wunder, unser Kämpfer, du hast so viel Liebe
    in unsere Familie gebracht und durch dich ist unsere Familie stärker geworden.
    Wenn du gesund bist, verbreitest du Freude und Frieden um dich…und deine
    Haare…alle sind beeindruckt von deiner Frisur
    Gott benutzt dich so schon, um an uns selbst und an den Leuten um uns herum, zu
    arbeiten. Wenn das Leben voller Chaos ist, erinnerst du mich daran, was wirklich
    wichtig ist im Leben.
    Möge Gott dich segnen und heilen. Möge dein Leben und unseres als Familie
    Früchte bringen.
    Psalm 91,11
    Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu beschü tzen, wo immer du gehst.
    Wir lieben dich Josua!
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    Ich hätte mir nicht vorstellen können, ohne unseren Gott, durch diese Zeit zu gehen.
    Psalm 119,105
    Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß und ein Licht auf meinem Weg.
    Herr du kennst den Wunsch meines Herzens, aber ich weiß auch, dass dein Timing
    perfekt ist und dass du uns immer für jede neue Saison vorbereitest. Es ist leicht Gott
    zu vertrauen, wenn alles ok ist, aber wo ist das Vertrauen, wenn Probleme kommen?
    Wo ist unser Glaube? Jesus sagt uns immer wieder: Habe keine Angst, glaube.
    Es ist leicht zu reden, doch ich merke, wie ich jedes Mal in die gleiche Falle falle…Ich
    bekomme Panik und mir gehen tausende Gedanken durch den Kopf. Ich kann in
    diesen Momenten nicht ruhig bleiben, um seine Stimme zu hören, seine Ruhe und
    seine Gegenwart zu spüren.
    Das perfekte Beispiel war letzte Woche, als wir 5 Tage im Krankenhaus waren.
    Josua hatte Influenza und hat Sauerstoff gebraucht. Es ist jetzt schon die 3. Woche
    wo wir krank sind und seit langem habe ich mich nicht so schwach gefühlt. Ich muss
    zugeben, wenn Josua krank ist, ist es eine echte Herausforderung sich um ihn zu
    kümmern. Er hat extrem viel Schleim und kommt nicht klar damit. Das Leben mit
    Josua ist manchmal hart, aber auch schön.
    Wir sind immer noch krank, ich und Josua husten noch. Zusätzlich bekommt er
    seinen 3. Zahn innerhalb von 9 Tagen. Er hat leider schon 1 kg an Gewicht verloren,
    was für ihn sehr viel ist, da er sowieso schon an der unteren Grenze war mit seinem
    Gewicht. Momentan möchte er wieder nichts essen und trinken, nur ein bisschen
    Milch, das ist aber nicht ausreichend! Wenn sich sein Zustand sich nicht endlich
    verändert, müssen wir wieder ins Krankenhaus und die Ärzte überlegen, ob er eine
    Magensonde bekommen soll.
    Ich bin erstaunt und dankbar, wie viele Menschen für uns beten und an uns denken.
    Danke für eure Unterstützung und eure Gebete!
    Gott hilf mir Ruhe in dir zu finden! Hilf mir dir zu Vertrauen und führe du meine
    Schritte. Ich bete, dass du Leben und Gesundheit über Josua sprichst! Doch wer bin
    ich deinen Willen in Frage zu stellen?
    Du hast mir dieses Kind gegeben und ich gebe es dir zurück in deine Hände. Ich bin
    machtlos, doch du bist mächtig und egal was du entscheidest, hilf mir mutig zu sein
    und schenke mir Kraft, deinen Willen zu akzeptieren.
    Jesaia 40,31
    31 Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel
    wie Adler. Sie laufen und werden nicht mü de, sie gehen und werden nicht matt.
    2 Korinther 12,9
    9 Jedes Mal sagte er: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst. Meine Kraft zeigt
    sich in deiner Schwäche.« Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche, damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann.
  • Wir werden dich immer lieben !
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Betet ohne Unterlass

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Römerbrief 12:12
” Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. “
1 Thessalonicher 5:16-18
Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das
ist der Wille Gottes in Christus Jesu an euch.
Freude, Geduld, Gebet, Danksagung … all das und die zwei Verse haben mich in
den letzten Wochen viel beschäftigt…und was ich im letzten Jahr immer wieder
gelernt habe ist, dass man für alles besser betet, als sich von den Sorgen
überwältigen zu lassen.
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Wir sind sehr froh, dass Josua seit 2 Wochen seine 2 Mahlzeiten pro Tag Beikost
isst und das er Fortschritte mit der Haltung seines Kopfes gemacht hat. Er kann
seinen Kopf immer noch nicht alleine halten, aber er kontrolliert jetzt die
Bewegungen viel besser. Der Arzt sagt, dass er schöne Fortschritte gemacht hat. Wir
betrachten jeden Fortschritt, egal wie klein er ist, als einen Sieg. Natürlich
verschwinden auch die traurigen Momente nicht vollständig. Ich befinde mich
manchmal in Situationen, wo man automatisch daran denkt, wie das Leben gewesen
wäre, wenn Josua gesund sein würde. Mit einem Jahr wäre er viel selbstständiger
gewesen, als er es jetzt ist. Er könnte sitzen, krabbeln usw. Diese Gedanken
kommen, doch jedes Mal berührt mich Gott auch mit Seinen Gedanken und beruhigt
mich. Es ist wichtig, dass wir aufhören das zu sehen, was wir verloren haben und
anfangen uns zu freuen, auf das was kommt, egal wie es kommt. Die größte
Veränderung die Josua tat, war in unseren Herzen und ich habe bemerkt, dass diese
Momente der Schwäche, in denen wir zweifeln, immer seltener kommen.
Geduld, Geduld, Geduld… seitdem Josua geboren wurde, haben wir erst gelernt was
Geduld bedeutet. Wir brauchen Geduld in allen Dingen…mit dem Essen, mit den
Fortschritten die sehr langsam kommen, manchmal mit den schlaflosen Nächten,
Diagnosen … nichts ist konkret in seinem Fall … in allen Bereichen brauchen wir
Geduld, um zu sehen, wie er sich entwickeln wird.
Gebetsanliegen für Josua haben wir viele und wir sind für jede Person dankbar, die
uns im Gebet trägt. Letzte Woche wurde ein EEG gemacht, wo laut Arzt die linke
Gehirnhälfte auffällig war. Was das aber genau bedeutet, kann man noch nicht
sagen. Sichtbare Anfälle hat er nicht und wir beten, dass dies auch so bleibt. In drei
Monaten müssen wir zum nächsten EEG. Ein Bereich, in dem Gott mich im
vergangenen Jahr verändert hat ist, dass ich mich bei solchen Nachrichten nicht
mehr aufrege und er mir seine Ruhe schenkt. Ändern kann ich sowieso nichts, alles
was ich tun kann, ist für ihn zu beten, dass Gott ihn vor Epilepsie bewahrt.
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Wenn jemand auf dem Herz hat für Josua zu beten, hier ein paar Gebetsanliegen:
– das sein Kopf wächst
– das er seinen Kopf halten kann, momentan fällt er immer noch nach hinten
– das seine Muskeln sich entwickeln
– das sein Gehirn sich richtig entwickelt, so dass er verstehen und sprechen kann
Markus 11:24
Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, dass ihr’s empfangen werdet, so wird’s euch werden.
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~ Wenn Gott dein Herz berührt ~

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” Bring deine Sorgen vor den Herrn, er wird dir helfen. Er wird nicht zulassen, dass der Gottesfürchtige stürzt und fällt.”  Psalm 55:23

 

” 1 Wer im Schutz des Höchsten lebt, der findet Ruhe im Schatten des Allmächtigen. 2 Der spricht zu dem Herrn: Du bist meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, dem ich vertraue. 3 Denn er wird dich vor allen Gefahren bewahren und dich in Todesnot beschützen. 4 Er wird dich mit seinen Flügeln bedecken, und du findest bei ihm Zuflucht. Seine Treue schützt dich wie ein großes Schild. 5 Fürchte dich nicht vor den Angriffen in der Nacht und habe keine Angst vor den Gefahren des Tages, 6 vor der Pest, die im Dunkeln lauert, vor der Seuche, die dich am hellen Tag trifft. 7 Wenn neben dir auch Tausende sterben, wenn um dich herum Zehntausende fallen, kann dir doch nichts geschehen. ” Psalm 91 : 1-7

 

Ich möchte mit einer guten Nachricht anfangen. Josua´s Kopf ist 1,5 cm gewachsen und hat somit den Umfang von 43 cm erreicht. Der Kopfumfang eines 10 Monate alten Babys müsste zwischen 45-47 cm sein. Obwohl er immer noch viel zu klein ist, freuen wir uns momentan, dass er überhaupt gewachsen ist. 

Motorisch hat er leider keine Fortschritte gemacht. Dafür versucht er immer wieder neue Laute zu sagen. Er kann auch durch das genaue Hinhören verschiedene Geräusche erkennen und nach seinem Spielzeug greifen. Wir haben auch bemerkt, dass er mit einem Auge immer besser starkes Licht wahrnehmen kann. 

Von der Humangenetik haben wir noch keine Neuigkeiten bekommen. Josua ist sehr brav, glücklich und zufrieden. Das ist eine große Erleichterung im Alltag.

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Vor 10 Monaten hat unsere Reise mit Josua begonnen und in ein paar Tagen feiert er sein erstes Weihnachten. Seitdem Josua da ist, hat Gott uns mehr auf Seine Stimme und Seine Gegenwart sensibilisiert.

Es gibt so viele Momente durch die Gott mich auf Seine Gegenwart aufmerksam macht,sei es durch andere Menschen, durch Predigten, durch Lobpreis oder durch das Lesen in der Bibel. Ich bin jedes mal beeindruckt, wie gut die Worte in einem Song oder bestimmte Bibelverse perfekt zu meiner Situation und zu meinen Gefühlen passen! 

 

Ich bete jeden Tag, dass Gott unseren Glauben stärkt. Wir wollen lernen, in jedem Bereich unseres Lebens die Angst beiseite zu lassen, um Schritte des Glaubens zu gehen. Jeder Mensch hat Angst oder Bedenken vor Veränderungen…vielleicht ein neuer Job, eine neue Situation, ein neues Zuhause? Im Leben sind wir viel zu oft mit solchen Situationen konfrontiert. Manchmal verlangt Gott, dass wir Dinge tun, die für uns in diesem Moment keinen Sinn machen. Wagen wir in solchen Situationen den Schritt zu gehen? Wagen wir es, einfach die Entscheidung zu treffen die Gott möchte, obwohl vielleicht alle anderen dagegen sind? Wagen wir es nach vorne zu gehen, obwohl wir nicht wissen, was auf uns zukommt? 

Wir als Familie haben uns dafür entschieden. Wir wissen nicht, wie unsere Zukunft sein wird, aber wir wissen, dass Gott einen viel größeren Plan hat. Wir wissen, dass solange wir in Seinem Willen bleiben und leben, alles gut sein wird.

Es ist so eine Erleichterung, wenn man sich entscheidet, Gott alle Sorgen abzugeben. Man fühlt sich voller Frieden-man fühlt sich frei.

Ich fordere dich auf diese Tage stehen zu bleiben und an Seine Liebe, Seine Gnade und Seine Stimme zu denken. Vertraue auf Gott und mache deine nachsten Schritte im Glauben, nur so kannst du Gottes Plan fur dein Leben erfullen.

Hier ist ein Song, durch den mich Gott in den ersten Monaten mit Josua immer wieder mit seiner Liebe berührt hat . Miracles – Jesus Culture

“Miracles” (feat. Chris Quilala) Jesus Culture

 

 The One who made the blind to see

Is moving here in front of me, moving here in front of me

The One who made the deaf to hear

Is silencing my every fear, silencing my every fear

 

I believe in You, I believe in You

You’re the God of miracles

I believe in You, I believe in You

You’re the God of miracles

 

The One who does impossible is

Reaching out to make me whole

Reaching out to make me whole

The One who put death in its place

His life is flowing through my veins

His life is flowing through my veins

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Umhüllt von Gottes Liebe

 

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Römerbrief 8; 35-39

35 Was also könnte uns von Christus und seiner Liebe trennen? Leiden und Angst vielleicht? Verfolgung? Hunger? Armut? Gefahr oder gewaltsamer Tod?
36 Man geht wirklich mit uns um, wie es schon in der Heiligen Schrift beschrieben wird: “Weil wir zu dir, Herr, gehören, werden wir überall verfolgt und getötet – wie Schafe werden wir geschlachtet! 37 Aber dennoch: Mitten im Leid triumphieren wir über alles durch die Verbindung mit Christus, der uns so geliebt hat.
38 Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten,
39 weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.

In den letzten Wochen erinnerte Gott mich an eine wichtige Lektion. Eigentlich wissen wir alle, wie wir unser Leben leben sollten und wie wir in bestimmten Situationen reagieren sollten, aber oft ist es schwierig, auch richtig zu handeln.
Josua war um die 5 Wochen erkältet. Manchmal hatte man den Eindruck, dass es besser wird und dann fing das Ganze von vorne an. Also fühlte ich in den vergangenen Wochen öfters, dass ich nicht mehr kann und ich keine Kraft mehr habe.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass wir in so einer Situation das Bedürfnis haben mit jemanden zu reden, es jemanden zu erzählen der uns versteht. Wir geraten in Panik, rufen Bekannte und Freunde an, hören uns andere Meinungen an, suchen im Internet Informationen – das Gefühl der Angst überwältigt uns, bis Gott STOP sagt! Bleib stehen, atme, gib mir all deine Probleme und komm zur Ruhe. Mach dir keine Sorgen, ich hab alles unter Kontrolle! Die Angst kommt nicht von Gott und Gott möchte, dass wir mit unseren Problemen und Kämpfen zu Ihm gehen und nicht zu den Menschen. Kein Mensch kann dir Ruhe und Frieden geben so wie Gott.

Drei wichtige Dinge, die Gott mir in den letzten Wochen in mein Herz gelegt hat:

– Wir sind auserwählt, Gott liebt uns und ist barmherzig
– Wir haben einen Grund zum Leben, Gott geht vor uns auf dem Weg, egal was kommt
– Nichts trennt uns von seiner Liebe und er lässt uns nie im Stich.

Es hängt alles von den Entscheidungen ab, die wir im Leben treffen. Wählen wir Glauben oder wählen wir, uns in Unsicherheit zu begraben. Wählen wir Angst oder Mut? Traurig zu sein oder glücklich und dankbar für das, was wir haben? Entscheiden wir uns für „ich kann nicht” oder „ich kann alles durch Christus der mir die Kraft gibt“?! Entscheiden wir uns, zu den Menschen zu gehen oder direkt zu Gott? Wollen wir wachsen oder in unserer täglichen Komfortzone bleiben? Entscheiden wir uns, unsere Probleme zu seinen Füßen zu legen oder für jede Kleinigkeit in Panik zu geraten?

Das Leben mit Josua ist ein neuer Anfang für uns, ein Anfang, in dem Gott uns lehrt, auf geistiger Ebene jeden Tag, bei jeder Entscheidung und in jeder Situation weiter zu wachsen.
Ich bete das Gott uns die Kraft gibt, in den Situationen wo wir in Angst und Panik kommen, vollkommen auf Ihn zu vertrauen.

Psalm 121

1 Ich schaue hinauf zu den Bergen – woher kann ich Hilfe erwarten?
2 Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat!
3 Der Herr wird nicht zulassen, dass du fällst; er, dein Beschützer, schläft nicht.
4 Ja, der Beschützer Israels schläft und schlummert nicht.
5 Der Herr gibt auf dich Acht; er steht dir zur Seite und bietet dir Schutz vor drohenden Gefahren.
6 Tagsüber wird dich die Sonnenglut nicht verbrennen, und in der Nacht wird der Mond dir nicht schaden.
7 Der Herr schützt dich vor allem Unheil, er bewahrt dein Leben.
8 Er gibt auf dich Acht, wenn du aus dem Haus gehst und wenn du wieder heimkehrst. Jetzt und für immer steht er dir bei!

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Das Leben mit einem Besonderen Kind

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Jesaja 55:8-11

8 »Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken«, sagt der Herr, »und meine Wege sind nicht eure Wege. 9 Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so viel höher stehen meine Wege über euren Wegen und meine Gedanken über euren Gedanken. 10 Regen und Schnee fallen vom Himmel und bewässern die Erde. Sie kehren nicht dorthin zurück, ohne Saat für den Bauern und Brot für die Hungrigen hervorzubringen. 11 So ist es auch mit meinem Wort, das aus meinem Mund kommt. Es wird nicht ohne Frucht zurückkommen, sondern es tut, was ich will und richtet aus, wofür ich es gesandt habe.

Wie ist das Leben mit einem Kind mit besonderen Bedürfnissen? Es ist nicht leicht, aber man gewöhnt sich daran und man fängt an, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind. Du lernst zu leben und dich für jeden Moment zu freuen. Du freust dich für jeden cm am Kopfumfang, für jeden kleinen Fortschritt den er macht, aber die größte Freude ist es, wenn du sein Lächeln und seine Liebe die er für dich hat, siehst.

Nach wochenlangen weinen habe ich bemerkt, wie die Welt um mich einfach weitergeht. Alle Menschen um mich haben ihr normales Leben weitergelebt, obwohl sich unser Leben um 180 Grad verändert hat. Du realisierst, dass alle materiellen Sachen keinen Wert mehr haben. Du hast ein schönes Haus und alles was du brauchst… aber das einzige was du dir wünschst, ist Gesundheit für dein Kind.

Mit der Zeit heilt Gott dein Herz und verändert deine Perspektive. Du fängst an, dich an Gottes Wort und an seine Versprechen festzuhalten. Gott und die Liebe von Josua ist das einzige, was mir Kraft gibt, weiter zu gehen, um die Geschichte zu schreiben, die Er für uns vorbereitet hat. Gott hat viel größere Gedanken für unser Leben, als wir es haben.

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Unser tägliches Leben hat seinen Rhythmus gefunden und Josuas Zustand ist unser neues normales Leben geworden. Schule, Kindergarten, Physio, Ostheopat , Arbeit, Termine bei verschiedenen Ärzten…uns wird nie langweilig und unsere ganzen Wochen sind voll!

Momentan ist Josua 7.700 g schwer, 41,5 cm KU und 74 cm lang. Wir freuen uns, dass er sich ab und zu vom Bauch zurück auf den Rücken dreht! Für Josua ist das ein großer Meilenstein. Er tastet auch interessiert seine Umwelt ab. Gerade ist er wieder sehr erkältet und nimmt Antibiotika, aber mit Gottes Hilfe überstehen wir das auch.

Mit der Zeit lernt man, nicht alles was die Ärzte sagen, sich zu Herzen zu nehmen. Am Anfang war es schwer, als manche Ärzte ihn einfach aufgegeben haben. Man hat uns mit Mitleid angeschaut und konnte uns nichts konkretes sagen. In solchen Momenten ist es schwer, positiv zu bleiben und an Gott und seine Versprechen festzuhalten. Aber mit Gottes Hilfe ist alles möglich.

Psalm 94 : 17-19

17 Hätte der Herr mir nicht geholfen, wäre ich schon längst tot. 18 Als ich schrie: »Ich falle«, hielt mich doch deine Gnade, Herr, aufrecht. 19 Als mich viele Sorgen quälten, gab dein Trost mir neue Hoffnung und Freude.

Ich finde es traurig, wenn manche Leute Josua anschauen und ihnen dann verschiedene Fragen durch den Kopf gehen, aber nicht wagen zu fragen, was er hat. Mittlerweile sage ich es schon gleich, wenn ich diese Reaktion sehe, ohne darauf zu warten,dass sie fragen. Aber auch dies ist ein Prozess zu lernen, allen anderen alles zu sagen und dabei positiv zu bleiben und zu akzeptieren, dass dies sein Plan ist.

Es kommt die Zeit, wo man keine Kraft mehr hat sich so viele Sorgen zu machen und man realisiert, dass man Frieden nur dann haben kann, wenn man alles Gott abgibt. Ab einem bestimmten Moment lässt man einfach die ganze Angst vor der Ungewissheit, was die Zukunft betrifft, los und man fängt an, sich am Glauben festzuhalten. Ich will die positive Seite der Sachen vor Augen behalten, denn es gibt Kinder die viel schlimmere Diagnosen haben wie Josua. Ängste werden kommen, aber wir glauben und legen alle unsere Sorgen in Gottes Hand. Er wird sich darum kümmern.

Wir sind überzeugt, dass Josua´s Leben Frucht bringen wird und es mit der Zeit, die Leute lernen werden, ihn nicht mit Mitleid, sonder durch Gottes Augen zu sehen! In der Zwischenzeit gehen wir weiter mit Gott.

Josua 1:9

9 Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst.

Unsere Geschichte

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Matthäus 28:5-9

5 Der Engel wandte sich an die Frauen: “Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den
Gekreuzigten, sucht.
6 Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden, wie er es vorhergesagt hat. Kommt und seht  euch die Stelle an, wo er gelegen hat.
7 Dann beeilt euch, geht zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Er wird euch nach Galiläa vorausgehen, und dort werdet ihr ihn sehen. Diese Botschaft soll ich euch ausrichten.”
8 Erschrocken liefen die Frauen vom Grab weg. Gleichzeitig erfüllte sie unbeschreibliche Freude. Sie wollten sofort den Jüngern alles berichten, was sie erlebt hatten.
9 Sie waren noch nicht weit gekommen, als Jesus plötzlich vor ihnen stand. “Seid gegrüßt!”, sagte er. Da fielen sie vor ihm nieder und umklammerten seine Füße.

Ich habe viel darüber nachgedacht, ob ich diesen Blog schreiben soll oder nicht. Als ich dann eines morgens Matthäus 28;5-9 gelesen habe, bin ich auf etwas bestimmtes aufmerksam geworden. Gott hat diese Frauen auserwählt! Er hat sie auserwählt, um die Botschaft den Jüngern zu bringen. Sie gingen Erschrocken, doch mit unbeschreiblicher Freude.

Genau so geht es mir mit diesen Blog. Auf einer Seite habe ich Angst vor dem, was andere vielleicht dazu sagen werden, aber gleichzeitig bin ich voller Freude und hoffe, dass Leute sehen können, wie groß Gott in jeder Situation ist.
Auch wenn Gott nicht die Umstände und Probleme in unserem Leben ändert, hat er unser Herz gegenüber diesen Problemen verändert.

Ich sage nicht, dass es nicht schwer ist. Manchmal haben wir einfach keine Kraft mehr und sind total erschöpft, körperlich als auch emotional. Natürlich gibt es auch Momente in denen wir zu zweifeln beginnen, Momente in denen wir einfach weinen, aber am Wichtigsten ist, dass Gott immer zur richtigen Zeit Ermutigung und Trost bringt.

Durch diesen Blog will ich unser Leben, unsere Geschichte und unsere Reise mit Josua teilen. Ich hoffe das Gott Josua’s Geschichte verwendet um Leben zu verändern und andere, die das gleiche durchmachen, ermutigt!

Alles begann im Juni, als ich herausfand, dass ich schwanger war! Wir waren voller Freude und da es bereits die dritte Schwangerschaft war, hatten wir das Gefühl, dass die Zeit fliegt. Von Anfang an hat Gott ein tiefes Gefühl in mein Herz gesetzt, dass Josua etwas Besonderes sein wird, dass er ein Kämpfer für sein Reich sein wird. (Josua- der Herr ist mein Retter).

Die Wochen vergingen und ich fing an, ein komisches Gefühl zu haben, so als ob etwas nicht stimmte. Voller Unruhe ging ich immer zu den Arztterminen und war immer sehr erleichtert, als mir gesagt wurde, dass alles ok ist. Doch das blieb nicht lange so. Ungefähr in der zwanzigsten Woche sah der Arzt, dass die Hirnventrikel erweitert sind und der Kopf kleiner ist, als er sein musste. Ich hatte das Gefühl, dass alles um mich herum zusammenbricht….doch tief in meinem Herzen wusste ich, dass dieser Moment kommen wird. Ich realisierte in diesen Moment, dass Gott mich von Anfang an durch diese Unruhe und dieses Gefühl das ich hatte, auf diesen Augenblick vorbereiten wollte.
Nach diesen Neuigkeiten, begann eine Serie von Tests, Ultraschalls, Blutuntersuchungen …doch niemand wusste genau was es ist und wie es Josua beeinträchtigen wird.

Am 12. Februar 2016 kam unser kleines Wunder auf die Welt: 3.320 g; 49 cm und 33 cm Kopfumfang. Er hatte Schwierigkeiten sich anzupassen, wollte nicht berührt werden und hat seine Augen 3 Wochen lang gar nicht geöffnet. Er war 5 Tage lang auf der Kinderstation und ich alleine ohne Baby im Zimmer.

Meine Gefühle schwankten zwischen Freude und Traurigkeit.

Als wir aus dem Krankenhaus entlassen wurden, bekamen wir die Diagnosen Mikrozephalie, Muskelhypotonie, Microcorneea und Microophtalmus. ( Hinter einem Auge hat er auch eine Fehlbildung die bis zum Gehirn geht )

Nach 2 Wochen gingen wir in die Augenklinik wo uns gesagt wurde, dass er mit einem Auge gar nicht sehen und mit dem Anderen nur hell und dunkel unterscheiden wird. Da sein Kopf zu klein ist, wissen wir nicht, wie ihn das geistig beeinträchtigen wird. Wegen der Muskelhypotonie wissen wir auch noch nichts konkretes, aber er ist jetzt 8 Monate alt und er kann noch nicht selbständig seinen Kopf halten und Sitzen. Wir haben jede Woche Physiotherapie und können auch schrittweise eine Verbesserung sehen, aber es ist ein langer Prozess.

Er wurde auf CMV, Zika, Mukoviszidose, Trisomie 9,13 und 18 getestet. Wir sind Gott sehr dankbar, dass er keines davon hat. Die Ärzte vermuten aber trotzdem, dass es etwas genetisches ist. Auf die Ergebnisse von der Humangenetik warten wir noch.

Am Anfang hatten wir Angst, Panik und haben uns tausende Fragen wegen unserer Zukunft gestellt. Wie wird es sein? Was werden wir machen? Wochen lang habe ich nur geweint und Gott gefragt: Warum? Warum ausgerechnet wir ?

Danke an alle, die für uns gebetet haben! Eure Gebete und Unterstützung bedeuten uns viel. Ich hatte eine Zeit wo ich gar nicht beten konnte, aber andere Personen, Freunde und unsere tolle Gemeinde tragen uns bis heute im Gebet. Wir danken euch aus ganzem Herzen dafür.

Momentan geht es uns sehr gut. Josua ist ein sehr braves, zufriedenes, glückliches und liebes Kind. Er unterscheidet schon unsere Stimmen und freut sich wenn er uns hört. Am glücklichsten ist er, wenn ich, Papa oder seine großen Brüder mit ihm kuscheln.

Wir sind überzeugt, dass Gott einen Grund für alles hat. Josua hat bis jetzt schon mehr Leute auf die Knie gebracht, als andere in einen ganzen Leben. Wir lieben ihn sehr!
Wir glauben an einen allmächtigen Gott der Wunder tut und beten dafür, dass er auch in Josua´s Leben ein Wunder macht und ihn heilt.
Wird Gott ihn heilen? Das wissen wir nicht, aber wir wissen, dass sein Plan perfekt ist-egal was und wie Gott entscheidet.
In jeder Situation können wir darüber weinen und uns beschweren, oder wir können Gott verherrlichen und ihm vertrauen. Wir wollen, dass Gott in unserer Situation verherrlicht wird.

Wir haben uns nicht ausgesucht, dass das unsere Geschichte ist…aber Gott hat uns auserwählt!

Neben all den Sorgen und Krankheiten, ist es für uns eine Ehre, Josua´s Eltern zu sein. Seine Gegenwart füllt unser Haus mit Liebe.

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