Jedes Ereignis auf der Welt hat seine Zeit

Es sind nun zwei Wochen vergangen, seit meinen letzten Post und seit Lucas und Abel in Rumänien bei den Großeltern sind. In dieser Zeit hatte Josua Tage, wo es ihm richtig gut ging, aber auch Tage, wo er wieder so verschleimt war. Er konnte kaum mehr durch seine Nase atmen und er verweigerte wieder das Essen und Trinken. Seit dem er die Influenza Grippe hatte, ist das leider unsere neue Normalität. Es gibt immer wieder mal Tage, wo es ihm ganz gut geht, aber ganz gesund war er seitdem nicht mehr. In seinen schlechten Tagen muss ich ihn mit einer Aufziehspritze füttern und nach zehn Minuten bricht er das ganze wieder raus wegen seinem Husten. Wir versuchen das Beste daraus zu machen, aber ich muss zugeben, dass ich oft am Ende bin. In diesen Momenten, wo man schwach ist, kommen wieder alle schlechte Gedanken. Seitdem Josua geboren ist, bin ich ans Haus gefesselt. Es gibt nur wenige Momente, wo Edu und ich mal wieder alleine raus können. Unsere meisten Ausflüge sind zur Physiotherapie, zum Arzt oder ins Krankenhaus. Manchmal wünsche ich mir, ein normales Leben zu haben, wo wir ohne viel Stress in den Zoo, ins Schwimmbad oder egal wohin, gehen können. Ein Leben wo ich beruhigt in den Urlaub fahren kann, ohne mir Gedanken zu machen, wie wir den Flug mit ihm überstehen sollen oder die lange Autofahrt, weil er sich am wohlsten im Liegen fühlt… Ohne mir vorher Gedanken zu machen, wo das nächste Krankenhaus ist, im Fall das Josua krank wird. Bei Josua ist es immer von einer Extremen zur anderen. Es kann ihm gerade ganz gut gehen und in zwei Stunden ganz schlecht mit Fieber usw. Das sind die Momente, wo mich die Realität einholt und ich wieder mal sehe, wie anders wir sind.
Wir versuchen momentan ganz oft raus zu gehen, kurze Strecken zu machen und ihn an verschiedene Orte zu bringen, damit er sich daran gewöhnt. Wie ich auch in den vorherigen Posts gesagt habe, entscheide ich mich dafür, positiv zu bleiben und zu glauben, dass Josua geheilt wird und das ich die Hoffnung nicht verliere… Es reicht nicht aus, diese Entscheidung einmal zu treffen, sondern jeden Tag aufs Neue und jedes mal, wenn die Hoffnung eben verschwindet.
Ich las in der Bibel über das Volk Israel…Gott hat sie aus Ägypten raus geholt, doch sie waren immer undankbar und haben immer die schlechten Dinge gesehen. Sie wollten immer wieder zurück nach Ägypten, sobald Probleme auf sie zukamen. Sie konnten die guten Dinge nicht sehen. Gott gab ihnen Manna, Wasser und Fleisch und trotzdem waren sie unzufrieden. Wie ich die Geschichte las, sah ich, wie oft wir eigentlich genauso sind. Gott hat sein Versprechen gehalten und sie in das versprochene Land geführt, aber sie haben auf dem Weg dahin oft ihre Hoffnung verloren.
Ich bin mir sicher, dass du oft das selbe durchmachst. Du hast nicht genau meine Probleme, aber andere Probleme. Nimm dir die Zeit, traurig zu sein und zu weinen, aber vergiss nicht, danach wieder hoch zu schauen und die guten und positiven Dinge zu sehen. Vergiss die Wunder Gottes nicht und stärke deinen Glauben. Fokussiere dich auf Gottes Wort und seine Verheißungen, denn nur Er gibt dir die Stärke, jedes Problem zu überwinden.
In allen Zeiten habe ich Gottes Hand über unserem Leben gesehen. Er gibt uns jeden Tag die Stärke, weiter zu gehen. Lasst uns in jeder Situation dankbar sein und lasst uns nicht unsere Hoffnung verlieren. Manchmal sehen wir den Segen nicht von Anfang an und solange wir warten, bis Gott seine Versprechen erfüllt, verlieren wir unsere Hoffnung schon.
In Prediger 3 lesen wir : 
Jedes Ereignis auf der Welt hat seine Zeit: Geboren werden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, Steine werfen und Steine sammeln, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen, Zerreißen und Zusammennähen, Schweigen und Reden, Krieg und Frieden. Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt.

 

Fur mehrere Fotos und Updates folgt uns auf Instagram @michaelabertalan

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